Allgemein

Warum hat mir das vorher keiner ausdrücklich erklärt?

10. April

Eine häufig gestellte Frage seitens meiner Patienten lautete: „Kann ich zusätzlich zur regelmäßigen Zahnhygiene etwas für meine Mundgesundheit unternehmen?“

„Sie sollten vermehrt dem Kauen, der vollständigen Nahrungszerkleinerung in der Mundhöhle Ihre volle Aufmerksamkeit schenken!“

Diesen praktischen Vorschlag habe ich oft unterbreitet und darauf hingewiesen, dass die Kauarbeit, die restlose Zerkleinerung der Nahrung im Mundbereich, zu den wichtigen physiologischen Aktivitäten im Körper zählt.

Im Rahmen der tag-täglichen Nahrungsaufnahme wird das Kauen gründlich vernachlässigt.

Meiner Erfahrung nach wollen zahlreiche Zeitgenossen ihre Essgewohnheiten gar nicht verändern. Vorhanden bei jedem Menschen ist nach wie vor der Wunsch, dennoch was grundlegend- positives für Körper und Seele zu realisieren.

 

Unsere ganzheitlich-orientierte Zahnarztpraxis, die schwerpunktmäßig komplexere Krankheitsbilder holistisch betrachtete, unterstützte diesen Wunsch durch ausgiebige Aufklärungen auch auf dem Gebiet der Ernährungshygiene.

Ein sinnvolles Umstimmungsmittel sowohl für den strapazierten Körper als auch für die Seele ist das aufmerksame, aktive Kauen jeder Nahrung.

„Diese aktive Mitarbeit zur Gesundung und Gesund- Erhaltung von Körper und Seele können Sie ohne Zeit – und Kraftaufwand ab heute täglich leisten“, kläre ich weiter meine Patienten auf. „Sie würden nie auf die Idee kommen, auf die tägliche Mundhygiene zu verzichten und das Zähneputzen zu vernachlässigen. Das vollständige, aufmerksame Kauen sollte Sie in demselben Maße begleiten!“

Stichwortartig zähle ich meinen interessierten Zuhörern einige Vorzüge des vollständigen Kauens auf:

„Der Speichelfluss wird angeregt. Das Mundmilieu wird dadurch basisch. Säurebakterien finden keine optimalen Lebensbedingungen in der Mundhöhle mehr. Ihr Gebiss bleibt kariesfrei.

Beim Kauen wird der Zahnhalteapparat physiologisch beansprucht.  Dadurch wird auch der Kieferknochen belastet und trainiert. Der gesamte Zahnhalteapparat wird besser durchblutet und ernährt, die Abbauprodukte entsorgt.

Zahnfleischerkrankungen treten viel seltener auf! Eigene Zähne bis ins hohe Alter zu behalten ist Normalität, nicht eine Seltenheit. Der Bedarf an Kronen, Brücken oder Prothesen sinkt dramatisch!

Ist das nicht ein guter Weg, den uns die Natur vorlebt? Und Geldbeutel -schonend soll er auch sein! “

Nach diesem kurzen Bericht bleibt den meisten Patienten ein Kommentar im Hals stecken, seufzen nur mit glänzenden Augen:

„Warum hat mir das vorher keiner ausdrücklich erklärt?“

 

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