Allgemein

R.E.S.E.T. eine effiziente Methode, die in kürzester Zeit die Kaumuskulatur energetisch entspannt und das Kiefergelenk ausgleicht.

11. April

R.E.S.E.T.=Rafferty Energie System zur Entlastung des TMG (Kiefergelenks) ist eine energetische Entspannungsmethode der Kiefermuskeln, die einfach anzuwenden ist. Aus diesem Grund wird sie weltweit unterrichtet und angewendet.

Philip Rafferty, ein Kinesiologe aus Tasmanien (Australien), hat diese Methode aus Kinergetics entwickelt und 1995 beschrieben .

 

Wir bieten sowohl Behandlungen als auch Ausbildungen an.

Durch vermehrten Stress der modernen Zeit und Umweltbelastung sind wir öfters gezwungen, uns durchs Leben “durchzubeißen” oder auf dem “Zahnfleisch zu kauen”. Dabei werden, meist unbewusst die Zahnreihen fest aufeinandergepresst und die Kaumuskeln maximal angespannt, so dass sie manchmal sichtbar unter der Gesichtshaut „tanzen“.

 

Aus welchem Grund werden gerade die Kaumuskeln übermäßig unbewusst belastet?

Der Körper reagiert auf Alltagssituationen und plötzlichen Reizen mit Reflexen.

Zu den schnellsten Körperreflexen, die unbewusst ablaufen zählt die Anspannung der Kiefermuskeln.

Untersuchungen zeigen, dass als Antwort auf einen plötzlichen, äusseren Reiz die Kaumuskeln sich als erstes verspannen, undzwar bereits nach 14 tausendstel Sekunden!

Erst danach verspannen sich die Augen- und Stirnmuskeln, nach 20 tausendstel Sekunden, gefolgt von den Nacken- und Schulternmuskeln und all den anderen Körpermuskeln.

 

Normalerweise entspannen sie sich nachher und kehren erneut zum “Grundtonus” zurück. Öfters erlauben uns permanenter Stress und psychische Belastung nicht, diese angenehme physiologische Situation zu erreichen. Da kann es möglich sein, dass die Muskeln die Spannung beibehalten und man vergisst, wie sich ein entspannter Kaumuskel anfühlt!

Als Zahnarzt habe ich beobachtet, dass in den letzten Jahren die Anzahl der Patienten mit verspannten Kaumuskel die “bruxieren” (Zähne unbewusst zusammenbeissen) gewaltig gestiegen ist.

Diese Überbelastung beeinflusst nicht nur die Zähne und Zahnreihen, sondern sämtliche Strukturen im Kopf- Mund- Gesicht- und Halsbereich, sowie den übrigen Organismus.

Das Kiefergelenk ist auch davon betroffen. So kann z.B. eine Seitenabweichung der Kieferöffnung darauf hinweisen, daß die betreffenden Kaumuskeln verspannt sind, aber auch daß da ein Beckenschiefstand vorliegt.

 

Einige Konsequenzen verspannter Kaumuskeln:

 

Die Kiefergelenke werden einseitig-disharmonisch belastet, die Mundöffnung erfährt eine Seitenabweichung.

Diese unphysiologische Kieferöffnung, die über Faszien und Muskelzügen eine direkte Verbindung zum Becken hat, führt mit der Zeit auch zu Veränderungen der vernetzten Systeme.

Die beiden tiefen Kiefermuskeln Pterygoideus medialis und lateralis (innerer und seitlicher Flügelmuskel) die den Mund öffnen, schließen und nach vorne bewegen haben ihren Ursprung am os sphenoidale (Keilbein), einem Schädelknochen, in dem auch die Hypophyse (Hirnanhangdrüse) liegt. Diese steuert das gesamte Drüsensystem des Körpers, wie z.B: das Wachstum, die Keimdrüsen, Milchproduktion, Wasserhaushalt, Immunsystem etc.

Sind die beiden Flügelmuskeln aus irgend einem Grund verkürzt, hat das einen direkten Einfluss auf die Hypophyse und auch auf die gesamte Knochenstruktur des Schädels. Über die Hirnhäute, sind diese mit dem gesamten Nervensystem  vernetzt.

 

Verspannte Muskeln verbrauchen permanent Energie, der harmonische Fluss wird dadurch gestört.

 

Erst bei meiner Cranio-Ausbildung ist mir der Sinn des Sprichwortes “kleine Ursache, grosse Wirkung” voll und ganz bewusst geworden. Diese Verbindungskaskade über den gesamten Körper könnte man endlos fortsetzen. Denn verspannte Kaumuskeln verraten sowohl unseren körperlichen, als auch unseren seelischen Zustand.

 

R.E.S.E.T. 1 trägt maßgeblich zur Entspannung der Kiefermuskulatur bei und kann auch jede andere aktive Methode der Behandlung von Kopf- Gesicht- Nacken- Hals- und Beckenmuskulatur ergänzen.

 

Wie geht der R.E.S.E.T.1- Behandler vor?

 

Eine große Anzahl der Körpermeridiane der TCM verlaufen in der Nähe des Kiefergelenkes (Magen, Dünndarm, Dreifacher Erwärmer, Gallenblase, Dickdarm).

Der Therapeut energetisiert, während  einer 45- Minütiger Sitzung, mit Hilfe von acht Kieferübungen die Muskulatur. Die Kiefermuskeln werden dabei entspannt und das Kiefergelenk effizient ausbalanciert. Erfahrungen zeigen, dass beim Energetisieren der Kaumuskeln auch der Psoas (Hüftmuskel) ausbalanciert wird. Dieses findet über die Energiebahnen des Körpers statt, der Nierenmeridian wird besonders gestärkt.

Die Anzahl der Sitzungen richtet sich nach der Art der Dysbalance: mindestens aber zwei sind notwendig. Begleitend wird empfohlen vermehrt Wasser zu trinken, um den Prozess zu unterstützen.

 Ausbildung

Die Interessenten können diese Methode auch in unseren Seminaren erlernen, um sich schnell und effizient bei Bedarf selbst helfen zu können.

 

Damit kann man auch Freunde und  Familienmitglieder problemlos balancieren. Die Methode spricht sowohl Körper als auch Seele an, da verspannte Kaumuskeln negative Emotionen speichern, wie Wut und Ärger, Scham.

Wir unterrichten in manchen unserer Seminaren und Workshops diese Methode zusammen mit Kautraining, da sich die Methoden harmonisch ergänzen. Das eigene Kaumuster wird bewusst wahrgenommen und bei Bedarf adaptiert.

Auch Physiotherapeuten, Heilpraktiker, Gesundheitsberater, Heiler etc. sind eingeladen, diese effektive, energetische Methoden zu erlernen, als Ergänzung zu Ihrem Angebot.

Bei erfolgreicher Teilnahme wird das IAK-Zertifikat (Institut für Angewandte Kinesiologie) ausgestellt.

Bei welchen Beschwerden wirkt R.E.S.E.T. und Kautraining?

 

Eine positive Wirkung haben diese Methoden u. A. bei Kiefergelenksbeschwerden und bestimmten orthopädischen Problemen, Verspannung der Kaumuskeln sowie der Muskulatur im Kopf- Nackenbereich.

Patienten mit Bruxismus, S-Förmiger Mundöffnung mit Krepitation, bestimmten Fällen von Tinnitus, eingeschränkter Mundöffnung nach Zahnarztbesuchen, Schmerzen in der unteren Wirbelsäule, Schlafstörungen, Depressionen oder Verdauungsbeschwerden profitieren davon. Kinder profitieren auch davon, besonders wenn sie begleitend zur kieferorthopädischen Behandlung eingesetzt wird.